Feines auf Vinyl & manchmal auch CD

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Liquid Laughter Lounge Quartet

live in Freiburg

7" RitRec 038 - sold out

Da sind sie also mit ihrer ersten offiziellen Live Aufnahme; nicht ganz einfach für die Jungs, die Ansprüche sind hoch. Ausgewählt aus dem Konzert beim ZMF in Freiburg wurden zwei Songs, die als Live-Klassiker zu bezeichnen sind: Das bis dato unveröffentlichte “Manchild”, den nun auch schon 18 Jahre alte Neneh Cherry Klassiker von ihrem Debut.Fans lieben die intensive, schwere, träge Version des Lounge Quartets, das die Zerbrechlichkeit des Originals behält, und zum Ende hin immer mehr in ein psychotisches, kraftvolles Lounge Doom Monster verwandelt. Auf der Flip finden wir eine weitere Version ihres long-time hits “Rock` n` Roll resurrection”, inspieriert von Wayne County, zu finden auf ihrem letzten Album, aber hier in einer, bisher nur – desöfteren – live zu hörenden Version mit ihrem Lieblingsgast Nils Kaiser an der steel guitar. Coutryeske und leichtfüssig. Zwei 6 Minuten Tracks auf 33 rpm, im klassischen Ritchie Records Live-Serie Pack-Papier Design.

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Liquid Laughter Lounge Quartet

may you always live with laughter

LP / CD RitRec 028 - sold out

Die Totengräber des Rock`n`Roll sind zurück; nicht dass sie ihn gerne zu Grabe tragen, nein, vielmehr geht es darum, dem alten Mann ein würdiges letztes Geleit zu geben, damit er wieder wie der Phönix aus der Asche aufsteigen kann … wie schon so oft. Aber dafür ist das Lounge Quartet’ nicht zuständig; sie geben, wie gesagt, ein warmes, melancholisches, nicht depressives letztes Geleit. Den Auftakt macht “Engelberg”, zum Wachwerden, und dann beginnen sie auch schon ironisch zu werden: “Bad way”, eine Geschichte über gemeinsames Trinken und Feiern, und ist mit dem Protagonisten nicht der R`n`R gemeint? Etwas altersschwach, aber treu bis zum Schluss … Weiter geht’s mit “Black pool”, ein weiteres staubtrockenes Stück, klar, filigran und morbide … “Ein Wort” ist dann der sehnsüchtige Höhepunkt: Komm und erlöse mich – dunkel, düster und endlos grausam, in dieser Stimmung bleibt’s dann auch bei “James” … Ab hier geht’s langsam wieder bergauf: “Gift”, vielleicht ihr bis dato schönstes Stück, ein theatralisches Opus, schwer und verspielt zugleich, groß und dicht … Jetzt erden die Töne wieder versöhnlicher und die bekannte Liquidsche Verrücktheit schlägt bei dem crazy Dub “Allnighter” durch. Und dann wollen sie ihm doch noch mal ein Denkmal setzen: “Rock`n`Roll resurrection”, so klassisch, so voll Herz, so inbrünstig, dass von Elvis bis Cave, von Haley bis zu den White Stripes alle mit einsteigen würden! Zeit zum Aussteigen und Ausklingen … Eine perfekte After Hour Scheibe, die alles zuspitzt, was das Quartett in den letzten Jahre geschaffen hat. Klar, eigenständig und musikalisch perfekt, schwermütig und trotzdem mit einem ironisches Lächeln auf dem Gesicht. Musik, die Geschichten schreibt, die Bilder entwirft, die klassischer nicht sein könnten. Ein Werk das erneut eine Welt erschafft zwischen Morriconischem/Baldalamentischem Soundtrack und Waitscher Weirdness, das so gnadenlos überzeichnet wie Deadbolt und so authentisch emotional ist wie Cave, das so weit wie Calexico sein kann und so traurig stimmt wie ‚Element of Crime’ (zu ihren besten Zeiten). Diesmal super stylish verpackt (Digipack/Booklet – schweres Vinyl, etc.), aufwendig bis zum finanziellen Ruin aller Beteiligten und durch das Master von Chris von Rautenkranz mit einer Brillianz versehen, die es zum Besten macht, was sie bisher abgeliefert haben. Danke. Trackliste: Engelberg / bad way / black pool / ein wort / james / gift / why not / allnighter / rock`n`roll resurrection / perfect world / maldicion, va a ser un nuevo dia

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Liquid Laughter Lounge Quartet

was the pleasure worth it?

10" RitRec 023 - sold out

Hier fünf Songs die bei der letzten Studio Session übriggeblieben sind und Spielzeit-technisch nicht auf das letzte Album gepasst haben, klar, bei den Monster Songs. Neben dem großartigen Scorpions Cover “the zoo” machen die Jungs einfach weiter mit ihrem düsteren ambient Rock`n`Roll, strange Bar-Jazz oder Pulp-Soundtracks. Cool auch die 2 Versionen von “Bridges”, die schon seit Urzeiten zu ihrem Live-Repetoire gehören; das Original ist in einer ganz anderen Version auf ihrer ersten 7" zu finden und so knüpfen sie hier auch an ganz alte Tage an. Nur das Titelstück fällt aufgrund der dezenten Electro-Einlagen etwas aus dem Rahmen; vielleicht ihr “psychedelischstes” Release, aber klar bleibt die Richtung: Suicide oder Trunkenheit. Alles verpackt in ein superschickes Artwork (Danke Pilar) und ist clear Vinyl. Nur als 10" zu haben – nix CD! Songs: Im Labor / The Zoo // Traffic / Bridges I / Bridges II / was the pleasure worth it

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Liquid Laughter Lounge Quartet

s/t

LP / CD RitRec 021 - LP sold out

Das außergewöhnliche Freiburger Quartet ist wieder zurück, lange mussten wir warten, aber die Boys sind auch nicht einfach, so wie ihre Musik. Ein Track auf dieser CD trägt den bezeichnenden Namen “Slow Club” (live eingespielt in der Sonderbar in Feldkirch), was als Programm aufgefasst werden kann. Mit ihrer ungewöhnlichen Besetzung (Kontrabass, Gitarre, dezente Synthie Klänge, total zurückgenommenes Schlagzeug, twangreiche Gitarre und eine großartige exaltierte Stimme) zaubern sie eine Atmosphäre für eine verruchte, plüschige Bar voller Alkoholiker und anderer Nachtschwärmer. Ruhe und Gelassenheit, Spannung aufbauen und leicht morbide Stimmung verbreiten, die Faszination

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Es werden 3 junge Männer verdächtigt
Liquid Laughter Lounge Quartet

split

7" RitRec 020 - sold out

Ritchie Records mit einer wunderschönen Instrumental-Split 7" zweier befreundeter Freiburger Bands bei der der Wüstensand noch auf dem Vinyl kratzt. Die Liquid Loungis bieten eine untypische Nummer mit Banjo (“losers inn”), die Männer bringen eine (zu schnelle) Rumba, bei der auch spanisches Blut in Wahlung gerät. Und natürlich wird in den Reviews Calexico als name-dropping fallen, aber ist das die schlechteste Referenz? Songs: Männer: Einzelzimmer mit Aussicht / Loungis: Loser’s Inn.

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Liquid Laughter Lounge Quartet

yonder chickens get lonely ...

LP / CD RitRec 012 - sold out

Damit fing die Geschichte an, mit dem ersten Longplayer auf Ritchie, die famosen Freiburger, geboren aus Liquid Laughter, sich selbst transformiert, Ecki hat sich vom Bass ans Schlagwerk getraut, Markus ist euingestiegen; eine ungewöhnliche Scheibe, noch roher unzusammenängender als die Nachfolger, aber trotzdems chon Minimale Lounge Music zwischen Velvet U., Calexico und akustischem Cave oder so. Variationsreiche Stimme, Kontrabaß, dezente Beats (oft mit dem Besen) und eine extrem zurückgenommene Gitarre, alles auf das nötigste reduziert – Abgedrehte Trinker-Mucke.